(jac) Motocross–Pionier und König der 50er Jahren war der Genfer Albert Courajod, welcher mit 5 Solo-Schweizermeistertiteln, sowie mit seinem unbändigen Kampfwillen auch auf dem Seitenwagen die Herzen der Zuschauer zu erobern wusste. Später folgten Pierre-André Rapin und Joseph Lötscher mit je 5 Titeln, Fritz Graf (9 Titel) und Walter Kalberer (10Titel). Vergessen wir nicht unter den Rekordhaltern den Seitenwagen-Pilot Robert Grogg (9 Titel) und 5 Europa-Meistertitel. Eine Seitenwagen-Legende war das Duo Andreas Fuhrer / Adrian Käser mit 5 Weltmeistertiteln.
Der zurzeit erfolgreichste Solo Pilot ist Philippe Dupasquier, welcher den 4. Rang im Endklassement der 125er Weltmeisterschaft 2002 erreichte. Mit ein wenig Glück hätte er sogar Weltmeister werden können.
Um den Jugend-Sport zu fördern, kann man mit 8 – 11 Jahren den Kid-Cup 65 bestreiten. Die 11 – 16-jährigen Piloten können in der Kategorie Mini 85ccm Rennen fahren. Mit 16 – 25 Jahren kann man um den 125er Junioren Titel fahren. Die Kategorie Promo ist die Vorstufe für die spätere Swiss Masters 125 oder Open Serie.
Wer zum Plausch Motocross fahren will, startet in der Senioren 4-Takt-Kategorie.
Mit dem „Quad –Boom“ in Schweiz verpflichtet sich die CMX (Commission Motocross) dass die Quad-Racer bei Motocross-Rennen im Quad-Cup starten können.
Schade, die populäre Seitenwagen-Klasse fehlt! Kein Nachwuchs hat zur Folge: keine Meisterschaft. Hoffen wir wieder auf die 80er -90er Jahren wo wir noch Seitenwagen- Weltmeister hatten…
Schweizmeisterschaft mit : swiss-masters