Null Toleranz auf unseren Rennplätzen
Wollen wir auf unseren Rennplätzen Zustände wie auf gewissen Fussballplätzen? Eltern oder Begleiter, die Offizielle bedrohen, Sicherheitszonen missachten, in den Rennbetrieb eingreifen oder sogar handgreiflich werden?
Die Antwort von Swiss Moto ist klar: NEIN. NIE. OHNE Ausnahme.
In den vergangenen Wochen kam es im Motocross zu zwei Vorfällen, die wir aufs Schärfste verurteilen. Es ging nicht um Emotionen am Streckenrand. Es ging um Grenzüberschreitungen, Aggression, Gewalt und die Gefährdung des geordneten Rennbetriebs.
In einem Fall mussten Kinder miterleben, wie eine Situation im Umfeld eines Jugendrennens eskalierte. In einem anderen Fall wurde unerlaubt in den Rennbetrieb eingegriffen und ein offizieller Funktionär körperlich angegangen. Solche Vorfälle sind nicht nur für die direkt Betroffenen untragbar, sie haben auch katastrophale Auswirkungen auf das Image unseres Sports. Sponsoren, Partner, Behörden und die Öffentlichkeit sehen Bilder von Aggression und Kontrollverlust. Genau solche Bilder können dazu führen, dass sich Sponsoren distanzieren, Veranstalter in ein unnötiges Kritik- und Rechtfertigungskarussell geraten und im schlimmsten Fall sogar Bewilligungen oder künftige Veranstaltungen gefährdet werden.
Swiss Moto hat in beiden Fällen sofort reagiert und die Notbremse gezogen. Genau das ist unsere Pflicht.
Als nationaler Verband und Mitglied von Swiss Olympic sind wir den ethischen Grundsätzen des Schweizer Sports verpflichtet. Unser Code of Conduct, der Sportkodex und die Reglemente gelten nicht nur auf dem Papier. Sie gelten auf jedem Rennplatz, für Fahrer, Eltern, Betreuer, Helfer, Veranstalter und Offizielle.
Besonders im Umfeld von Kindern und Jugendlichen gibt es keine Grauzone: Gewalt, Drohungen, Einschüchterungen, unerlaubtes Betreten von Sicherheitszonen, Missachtung von Anweisungen und Eingriffe in den Rennbetrieb haben bei Swiss Moto keinen Platz.
Wer diese Grenzen überschreitet, muss mit harten Konsequenzen rechnen.
Unsere Helfer und Offiziellen stehen im Einsatz, damit Rennen überhaupt stattfinden können. Viele von ihnen – ob Helfer der Veranstalter, Streckenposten oder offizielle Funktionäre von Swiss Moto – arbeiten im Benevolat. Sie investieren ihre wertvolle Freizeit zum Wohl der Sportlerinnen und Sportler, damit diese ihrem Sport überhaupt nachgehen können. Wenn genau diese Menschen bei der Ausübung ihres freiwilligen Engagements bedroht, beschimpft oder angegriffen werden, verlieren wir nicht nur den Respekt vor dem Sport, sondern früher oder später auch jene Menschen, die ihn möglich machen. Wer unsere Helfer und Offiziellen angreift, greift den Sport selbst an. Wer Veranstalter, Sponsoren und Behörden durch sein Verhalten in Schwierigkeiten bringt, schadet allen, den Piloten, den Clubs, den Serien, den Familien und dem gesamten Motocrosssport.
Motocross ist hart. Aber Motocross ist kein rechtsfreier Raum. Leidenschaft ist kein Freipass für Gewalt.
Swiss Moto wird diese Linie konsequent halten: Null Toleranz. Zum Schutz unserer Kinder, unserer Helfer, unserer Veranstalter und unseres Sports.
Rolf Enz
CEO/Chef Leistungssport
Swiss Moto National Sport Funding Partners:
#Swisslos #LoterieRomande #SwissOlympic
Swiss Moto Institutional Partners:
#FIM #FIMEurope
Swiss Moto Sport System & Integrity:
#SwissOlympicTeam #coolandclean #SwissSportIntegrity
Swiss Moto Partners:
#Rennbahnklinik #OchsnerSport #blackwolf #MOTOREX #protentswitzerland #foxracingch #TouringClubSchweiz #TCS #TCSTrainingEvents #RegaTV #Zurich #elisaandrey #Sponser #Migrol #Helsana #CAP #hotelcard #adventours #europcar