Spektakel-Rückkehr in Wohlen: Schweizer Motocross schlägt ein neues Kapitel auf!
Wohlen (AG), 12. April 2026 – Es war mehr als nur ein Comeback: nach sieben Jahren Absenz kehrten die Top-Klassen der Swiss Moto Schweizermeisterschaft – Inter MX1 und Inter MX2 – eindrucksvoll nach Wohlen (AG) zurück und verwandelten den Traditionsanlass in ein motorsportliches Highlight von nationaler Strahlkraft.
Was im Vorfeld als Rückkehr geplant war, entwickelte sich vor Ort zu einem Festtag des Schweizer Motocrosssports auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit den Schweizermeisterschaften der MX Women und der Seitenwagen präsentierte sich den übers Wochenende angereisten 13'000 Zuschauerinnen und Zuschauern ein Rennprogramm der Extraklasse. Einzig die Sonne blieb dem Event am Sonntag fern – sportlich hingegen war alles vertreten, was Rang und Namen hat.
Comeback mit Signalwirkung
Seit 2019 waren die Schweizermeisterschafts-Klassen in Wohlen nicht mehr am Start hatten die Top-Klassen in Wohlen gefehlt. Entsprechend gross war die Erwartungshaltung rund um die Rückkehr. Möglich gemacht wurde diese durch die enge sportliche Zusammenarbeit zwischen Swiss Moto und dem SAM sowie durch das engagierte lokale Organisationskomitee.
Das vielzitierte «verflixte siebte Jahr» der Pause wurde dabei kurzerhand in ein Spektakeljahr von besonderer Qualität verwandelt – mit klarer Signalwirkung für den gesamten Schweizer Motorradsport.
Frischer Wind und steigendes Niveau
Im sportlichen Fokus stand insbesondere eine wegweisende Neuerung: 2026 wurde erstmals eine klare Altersgrenze («Altersguillotine») in der Inter MX2-Kategorie eingeführt – startberechtigt sind seither ausschliesslich Fahrer bis 25 Jahre (ab 2028 bis 23 Jahre).
Mit diesem Schritt verfolgt Swiss Moto ein klares Ziel: dem Nachwuchs die bestmögliche Plattform zu bieten, um sich auf höchstem nationalem Niveau zu entwickeln und gezielt an die internationale Spitze herangeführt zu werden. Die gleichzeitige Annäherung an die Strukturen und Standards von FIM und FIM Europe zeigte unmittelbar Wirkung:
Flankiert wurde diese Entwicklung durch weitere gezielte Anpassungen im Reglement. So wurde bewusst darauf verzichtet, 125ccm-Rennen parallel zu den Inter-Klassen auszutragen, während gleichzeitig Inhaber einer Swiss Olympic Talent Card der Juniorenklasse die Möglichkeit erhielten, zusätzlich bei den Inter-Rennen zu starten, um sich frühzeitig an ein höheres Leistungsniveau zu gewöhnen.
Das Resultat war klar erkennbar: vollere Startfelder, intensivere Rennverläufe und ein insgesamt deutlich gesteigertes sportliches Niveau – ein klares Zeichen dafür, dass die eingeschlagene Richtung Wirkung zeigt.
Kjetil Oswald setzt Ausrufezeichen
Ein besonderes sportliches Highlight setzte der Swiss Olympic Talent Card Holder Kjetil Oswald. Mit einem Holeshot gestartet, führte er einen Lauf über mehrere Runden hinweg und demonstrierte eindrücklich sein Potenzial auf höchstem Niveau. Am Ende resultierte ein starker 6. Gesamtrang.
Sein Auftritt steht exemplarisch für die Entwicklung der nächsten Generation im Schweizer Motocross – konsequent, schnell und bereit für den «next Level».
Zusammenarbeit der Verbände sichtbar gelebt
Auch strukturell markierte der Anlass in Wohlen einen Meilenstein. Erstmals wurde die Zusammenarbeit zwischen Swiss Moto und dem SAM konkret auf operativer Ebene umgesetzt. Im Zentrum stand dabei eine Premiere, SAM-Funktionäre standen erstmals frisch ausgebildet mit offiziellen Swiss Moto Funktionären-Ausweisen in einem Swiss Moto Topklassen-Rennen im Einsatz.
Fünf entsprechend ausgebildete Funktionäre waren vor Ort im Einsatz und überzeugten auf ganzer Linie:
Diese Umsetzung war weit mehr als symbolisch – sie zeigte eine funktionierende, praxisnahe Kooperation, die als Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Sports dienen kann.
Stimmen zum Event
Gisela Hilfiker, SAM-Sportpräsidentin, SAM-Vizepräsidentin und OK-Mitglied. «Die Zusammenarbeit vor und hinter den Kulissen verläuft sehr gut. Wir freuen uns, dass wir uns nach vielen Jahren der Distanz wieder gefunden haben.»
Renato Müller, Sportkommissär Swiss Moto. «Die Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt, die Stimmung war äusserst gut und am Abend sind wir alle mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause gegangen.»
Rolf Enz, CEO und Chef Leistungssport Swiss Moto. «Wir haben die Weichen vor mehr als einem Jahr gelegt. Es ist sehr befriedigend zu sehen, dass sich die Puzzleteile nun zusammenfügen. Wir bauen alle zusammen weiter an einem soliden Fundament für den Schweizer Motorradsport.»
Fazit: Ein Wendepunkt für den Schweizer Motocross
Der Renntag in Wohlen war weit mehr als ein erfolgreich durchgeführtes Rennen. Er steht für:
Wohlen 2026 wird damit als Wendepunkt in der modernen Entwicklung des Schweizer Motocross in Erinnerung bleiben – als jener Moment, in dem sportliche Qualität, strukturelle Zusammenarbeit und Nachwuchsförderung sichtbar zusammengefunden haben.
Photo Crédit: Ivanoel Santos
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